Züchter - Leitfaden

Ist das Zuchtalter erreicht?
Sind alle rassetypischen Untersuchungen abgeschlossen?
Liegen alle Befunde vor?
Na dann kann es jetzt losgehen!

Die Zuchtzulassung:
Für die Zuchtzulassungsprüfung (ZZP) melden Sie sich bitte bei Frau Lehmann. Sie selber, oder ein von ihr beauftragter Zuchtwart kommt zu Ihnen nach Hause, dort ist Ihr Hund in seiner Umgebung und verhält sich auch so. Sein natürliches Naturell, sein Wesen, seine Bewegung lassen sich optimal betrachten. Stellen Sie sich die ZZP so vor, wie eine Begutachtung eines Richters auf einer Ausstellung. Nur bei Ihnen zuhause, mit viel mehr Zeit und Ruhe. Dazu wird er vermessen und ganz speziell "unter die Lupe" genommen. Hier erfahren Sie Sie bereits, auf welche Kriterien Sie bei der Wahl des geeigneten Deckrüden für Ihre Hündin achten sollten. Z.B.: Gebiss, Größe, Gewicht, Gebäude, Pigmentierung, Untersuchungsergebnisse etc.

Denn unser Zuchtziel ist:
Wir wollen unsere Rasse erhalten, Merkmale verbessern, aber niemals verschlechtern. All das, was der Hündin an Rassemerkmalen fehlt, sollte der Rüde ausgleichen können!

Während der ZZP wird gleichzeitig die Zuchtstätte besichtigt, um sicherzustellen, dass optimale Aufzuchtbedingungen gewährleistet sind. Alle Untersuchungsbefunde und die Ahnentafel des Hundes bekommt der Zuchtwart in Kopie ausgehändigt. Sie erhalten nun das Formular für die Deckbescheinigung.

Deckschein:
Sie haben den geeigneten Deckrüden gefunden und seine Ahnentafel mit der Ihrer Hündin verglichen und auf "Doppelungen" (Inzucht) kontrolliert. Sie haben alle Untersuchungsbefunde und Zuchtzulassung des Rüden eingesehen und alle Unterlagen einschl. der Ahnentafel in Kopie ausgehändigt bekommen. Der Deckakt wurde vollzogen. Nun füllen Sie bitte den Deckschein sorgfältig aus und lassen ihn auch vom Deckrüden Besitzer unterschreiben. Senden Sie bitte alle Unterlagen des Rüden und den Deckschein in Kopie an die Geschäftsstelle Frau Lehmann. Das Original verbleibt bei Ihnen.

Wurfmeldung:
Der Wurf muss unverzüglich telefonisch der Geschäftsstelle gemeldet werden. Nun wird ein Termin zur Wurfbesichtigung vereinbart.

Wurfbesichtigung:
Innerhalb der ersten Lebenswoche wird der Wurf mit der Hündin von Frau Lehmann oder ein von Ihr beauftragter Zuchtwart besichtigt und dokumentiert. Der Zuchtwart füllt mit Ihnen den Wurf-Meldeschein gemeinsam aus. Dort werden die Namen der Welpen eingetragen. Eine Kopie und die Original Ahnentafel werden zur Geschäftsstelle geschickt, um die Ahnentafeln der Welpen vorzubereiten.

Wurfabnahme:
Die Wurfabnahme findet frühestens in der 8. Lebenswoche der Welpen statt. Dazu müssen alle Welpen vom Tierarzt mit einem Microchip gekennzeichnet sein und alle Welpen die Erstimpfung erhalten haben. Zur Wurfabnahme sind alle Daten zur Entwurmung der Welpen und der Mutterhündin vorzulegen. Auf dem Abnahme Protokoll wird jeder Welpe einzeln aufgeführt und die Abnahme dokumentiert. Nach der Wurfabnahme, wird Ihnen der Zuchtwart die Ahnentafeln der Welpen aushändigen, sofern alle dafür nötigen Schritte eingehalten wurden, um die Bearbeitung zu gewährleisten.

Ja und jetzt dürfen die Köfferchen gepackt werden.
Ihre Herzchen dürfen in ihr neues Zuhause umziehen.

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, dass Sie als Züchter einige Voraussetzungen erfüllen müssen, damit Sie für Ihre Welpen eine RFD Ahnentafel erhalten können. Diese Ahnentafeln gewährleisten:

- Eine qualitativ hochwertige Arbeit des Züchters
- Optimale Aufzuchtbedingungen
- Alle erforderlichen Inhalte einer verantwortungsvollen und seriösen Zucht

So, wie wir es uns alle wüschen
… unseren Tieren zu Liebe!